Klapperschlangen

Es war ein Märztag in den 80er Jahren und ich hatte die ganze Nacht nicht richtig schlafen können. Meine Mutter hatte mein Bett frisch bezogen, mich nach dem Baden trocken geföhnt, mir mein Liebllingsnachthemd über den Kopf und den Körper gezogen, mir noch etwas zum „Kinken“/Trinken auf meinen Nachttisch gestellt, mit mir im Bett meine … Weiterlesen Klapperschlangen

Partywürste und Taubenkaka

(Geräusche aus dem Hinterhof Teil 4) Ist das nicht merkwüdig? Vor einer Woche rief mich mein Vermieter an, weil blaue Flüssigkeit mit geschmolzenem Schnee die Häuserwand hinunterläuft und genau eine Woche später haben wir Temperaturen von 20 Grad. Im letzten Jahr nannte ich den Frühling einen Spätling und nun scheint es, als könnte es gar … Weiterlesen Partywürste und Taubenkaka

Das Heilmittel

oder: Wie ich mal versuchte, nicht einladend zu sein Für Menschen wie mich, bei denen eine altruistische Abtretung diagnostiziert wurde, ist es schwierig, sich nicht hilfsbereit und zugewandt zu zeigen. Mein letztes Hemd würde ich geben für einen Menschen in Not. In der Therapie erzählte ich, dass ich dieses Verhalten wohl von meiner Großmutter vererbt … Weiterlesen Das Heilmittel

Herr Schröder sagt Tschüss

Manchmal geht die Zeit so schnell vorüber. Nun haben wir schon Januar und unsere Weihnachtsnissen namens Kalle Knispel und Pelle Pupsel Schröder machen sich so langsam für ihren Abflug in den Zauberwald auf Fanø bereit. Dort leben sie von Januar bis Ende November. Der Wald ist urgemütlich, davon haben Ralf und ich uns schon ein … Weiterlesen Herr Schröder sagt Tschüss

Das Labello-Debakel

Von warmen Winterjacken, spröden Lippen, fremden Schlüsseln und der große Kunst, über sich selbst lachen zu können. Vor vielen Jahren, als Ralf und ich in Nürnberg wohnten, da hatten wir einen sehr netten, alleinstehenden Nachbarn. Mehrmals in der Woche kochte er für uns mit und gerne kam er abends mal auf ein Schwätzchen zu uns. … Weiterlesen Das Labello-Debakel

Herr Schröders Weihnacht

Ralf und ich waren am Vormittag damit beschäftigt, alles für den Weihnachtsabend fertig zu stellen und haben daher zunächst nicht gemerkt, dass wir von unserem Nissen Herrn Schröder noch nichts gehört hatten. Sein Bruder Pelle war frühmorgens schon aus dem Haus gestiefelt, er wollte am Ostseestrand ein paar Hühnergötter für Suchende am Strand verteilen. Damit … Weiterlesen Herr Schröders Weihnacht

Herr Schröder freut sich

Seit 20 Tagen wohnt er nun wieder bei uns hinter der Tür im Mauerwerk: Unser Nisse Kalle Knispel Schröder. Nach seinem kurzen Ausflug ins Schwabenländle, wo er schwäbisch schwätzen lernte und die Kehrwoche so beindruckend fand, kehrt er noch immer jeden Tag vor seiner Tür. Der schwäbische Dialekt ist ihm ein wenig abhanden gekommen, weswegen … Weiterlesen Herr Schröder freut sich

Adventskalender

Der Dezember stellt immer eine Herausforderung für den armen Ralf dar, denn ich würde zu gerne alle 24 Türchen meines Adventskalenders auf einmal öffnen. Dabei gibt es mehrere Stufen. Die erste ist das Betteln. „Rahaaalf, darf ich das zweite Türchen auch schon aufmachen? Bitte, bitte, bitte.“ Dabei versuche ich zu gucken wir ein kleines süßes … Weiterlesen Adventskalender

Herr Schröder schwätzt schwäbisch

Jedes Jahr am 1. Dezember zieht unser Nisse namens Herr Schröder bei uns ein. Er lebt in der Hauswand unseres Esszimmers und in all den Jahren, die wir ihn in den vier Wochen des Dezembers beherbergen, haben wir ihm seine Nissedør/Nissentür noch schöner gestaltet. Die Nissedør bekamen wir damals von Micky geschenkt. Micky ist ein … Weiterlesen Herr Schröder schwätzt schwäbisch

Im Himmel braucht man keinen Führerschein – Teil 2

Lieber Papi, liebe Mami, soll ich euch mal was sagen? Ich hab ja gar nicht gewusst, was für ein Zirkus veranstaltet wird, wenn man 18 Jahre wird. „Hat die 18 irgend 'ne Bedeutung?“ habe ich meinen Onkel Michael gefragt. „Aber natürlich“, hat er geantwortet. „Auf Erden ist es so, dass man mit 18 erwachsen ist. … Weiterlesen Im Himmel braucht man keinen Führerschein – Teil 2

Im Himmel braucht man keinen Führerschein

Liebste Nele, ich weiß leider nicht, wie das Wetter war, als du am 23.11. vor 18 Jahren geboren wurdest, denn im Kreißsaal gab es kein Fenster. Deinen Zweitnamen Johanna hast du bekommen, weil unsere Hebamme sich so liebevoll um uns gekümmert hat, während wir alle auf dich gewartet haben. Du hast dir sehr viel Zeit … Weiterlesen Im Himmel braucht man keinen Führerschein