Im Thermomix der Schwimmbadrutschen

In Stein bei Nürnberg waren wir mal zur Winterzeit in einem Erlebnisbad. Es hatte ein riesiges Außenbecken, und auch drinnen wurde einem einiges an Spaß geboten. Wie zwei junge Delfine zogen wir zunächst ganz vernünftig unsere Bahnen, bis ich plötzlich etwas sah, dass mich sofort in Schnappatmung verfallen ließ.

„Atme in die Tüte!“ befahl mir Ralf und hielt mir eine Frühstückstüte vor die Nase, damit ich wieder Luft bekam und mich beruhigen konnte. Da ich noch nicht wieder sprechen konnte, zeigte ich mit weit aufgerissenen Augen und meinem ausgestreckten Arm in die Ferne. Ralfs Augen folgten meinem Arm.

Über alle Becken hinweg sah er nun, was ich sah, und ohne ein Wort zu wechseln, rannten wir in nullkommanix in unseren Badeklamotten nach draußen. Denn dort, wo ich gerade noch hingezeigt hatte, befand sich ein Whirlpool! Ein Whirlpool im Außenbecken. Ein Whirlpool im Außenbecken im Winter! Mir wurde vor Freude schon wieder ganz schummerig…

Die gemeinsame Euphorie wurde jäh ausgebremst, denn in diesem Whirlpool saß eine Gruppe Männer. Kein Platz mehr für uns. Wir taten so, als würden wir da gar nicht rein wollen und sahen aus, als ob wir unbedingt da rein wollten. Mit voller Aufmerksamkeit den Männern im Pool gegenüber schwammen wir langsam links und rechts am Whirlpool vorbei. Eigentlich waren es eher Kreise, die wir da zogen. „Wann gehen die denn endlich?“ zischte ich Ralf zu. „Weiß nicht, vielleicht haben die den Pool den ganzen Tag gemietet? Sieht aus wie ein Betriebsausflug“, kommentierte er das Ganze. „So wie die sechs glatzköpfigen Männer da drin sitzen, hat das für mich eher was wie sechs Eier in einem Wasserkocher“, sagte ich sarkastisch.

Wie lange würden wir noch warten müssen? Wollten wir nun wirklich 25 Euro gezahlt haben, um stundenlang in diesem Außenbecken darauf zu warten, bis der Whirli leer war? Ich sah auf meine Hand, deren Haut schon ganz aufgequollen war und bewegte meine Finger, die nun ausahen, als wären sie wellenförmige Pommes.

„Ich will Pommes!“ rief ich, und so gingen wir erst einmal zu dem Badekiosk in der Innenhalle.

Später (der Whirli war immer noch von den sechs Männern besetzt) wollten wir zu den Superrutschen, die – laut Flyer des Schwimm- und Erlebnisbades – einen ungehörigen Spaß verlauten ließen. Für diese Rutsche musste man sich einen Schwimmreifen mit nach oben nehmen. Dieser Schwimmreifen glich einem Donut. Wer gerutscht war, sollte diese „Rutschhilfe“ anschließend in ein Loch werfen. Ein Förderband transportierte die Reifen dann abholbereit für die nächsten Spaßbegeisterten wieder zur Ausgabestelle.

Ich wäre am liebsten auf das Förderband gekrabbelt und hätte mir aus dem Tunnel selbst einen Reifen geholt, weil es so lange dauerte, bis wir endlich zwei Rutschreifen unser eigen nennen und damit die Treppe hoch zu der Rutsche gehen konnten. Aber Ralf hielt mir wieder die Frühstückstüte zum Atmen vor die Nase und alles ward gut.

Endlich oben hüpfte mein Herz vor Glück. Schade, dass der Aufstieg zur Rutsche immer so lange dauerte und das Hinab-Vergnügen nur etwa eine halbe Minute ausmachte. Ich konnte da noch nicht ahnen, dass ich einen unfreiwillig längeren Aufenthalt in diesem Rutschtunnel haben würde….

„Wir sehen uns uuunteeeen“, lachte ich Ralf an und freute mich, wie er vor mir auf dem Reifen sitzend die Rutsche hinunter sauste. Als die Rutschenampel mir auch endlich GRÜN anzeigte, tat ich es ihm nach. Ich setzte mich auf den Reifen und rutschte in die blaue Röhre hinein. Was für ein Spaß, was für ein tolles Gefühl! Ich wollte kreischen, jauchzen und – wie ein Kindergartenkind, das zum ersten mal eine Turnhalle betritt – mit meinem glückvollen Schreien die ganze Röhre ausfüllen.

Doch was war das? Ich war gerade eine kurze Strecke gerutscht, da blieb ich in einem „Auffangbecken“ stecken. Was war passiert? Die Rutsche schlängelte sich wie ein Regenwurm durch die Landschaft. Auf der Abfahrt sollte man schließlich mal links gegen die Wände und mal rechts gegen die Wände abwärts befördert werden. In der Mitte der Rutsche wurde diese allerdings größer. Wie eine Schlange, die eine Kugel verschluckt hat. Ralf war längst weg. Wahrscheinlich schon unten angekommen. Ich weiß nicht, warum ich gedanklich auf ein mal so blockierte. Ich konnte wirklich keinen klaren Gedanken mehr fassen! Mir war klar, dass ich gerade in der Rutsche im breiteren Bereich nicht weiter vorwärts kam. In meinen Plastikdonut namens Schwimmreifen gepresst, dümpelte ich in dem kreisrunden Bereich herum und fragte mich, was nun folgen würde.

Aus früheren kindlichen Erfahrungen in Tunnelrutschen musste in naher Zukunft ein anderer Rutscher kommen und würde mir mit voller Wucht unabsichtlich in den Rücken treten. Meine arme Mutter! Hatte ich schon erwähnt, dass ich mit einer linkskonvexen Skoliose geboren wurde und es nur meiner Mutter zu verdanken habe, im Alter von sechs Wochen nicht ein Jahr lang in ein Gipsbett liegen zu müssen? Sie ging mit mir als Baby jede Woche zur Krankengymnastik, um diesen leichten Fehler der Natur beheben zu lassen, und nun das: Mit einem Tritt würde all ihre Mühe gleich zunichte gemacht werden. Mal wieder…

Innerlich wartete ich auf auf denjenigen, der mir gleich einen Stoß von hinten geben würde und freute mich. Denn schließlich würde ich dann endlich meine Fahrt wieder aufnehmen können. „Was soll’s?“ sagte ich lässig zu mir selbst und harrte aus. Hätte ich mir doch bloß eine Tüte Pommes oder was zu Lesen mitgenommen..

Ein polterndes Geräusch ließ mich aus meinen Tagträumen aufwachen. Neue Rutscher würden kommen! Doch statt einem Rutscher kamen gleich vier hintereinander. Das waren sicher die Rutschenrowdies, die NIE auf das grüne Signal der Ampel warten und gleich im Viererpack nacheinander rutschten. Ich wußte nicht, ob ich wegen dieses Regelbruchs empört sein wollte oder einfach nur dankbar. Denn schließlich würden vier Rutscher mehr Power haben, um mich schrumpelige, dicke kleine Frau durch Anschub aus diese misslichen Lage zu befreien. Jippieh, es könnte auf…äääh abwärts gehen! Doch ich wurde entäuscht. Die angekündigten Rutschenrowdies kamen nur für einen Bruchteil bei mir im Auffangbecken an. Es war eher so, dass sie einfach durchrutschten, wobei ihnen das Auffangbecken wie eine Piste noch mehr Schwung gab. Als sie da waren, waren sie schon wieder weg.

Ich überlegte, was Ralf inzwischen wohl tat? Hätte er sich OHNE MICH eine Tüte Pommes geholt oder wäre gar – ebenfalls ohne mich – in den nun frei gewordenen Whirli gestiegen? Schweißperlen bildeten sich auf meiner Stirn, und ich hätte jetzt gerne eine Frühstückstüte zum Hineinatmen gehabt!

Aber nein, noch immer kreiste ich in dem teichähnlichen Becken der Rutsche hin und her. Alle Versuche, sich mit den Händen paddelnd aus diesem Loch wieder Richtung Abschussrampe zu befördern, blieben erfolglos. Ich würde womöglich nie unten ankommen. Wer hatte sich solch einen Mist eigentlich ausgedacht? Mit DEM Architekten hätte ich gerne mal ein Wort gewechselt!

Dann plötzlich bekam ich Besuch. Ein Mädchen, geschätztes Alter 12 Jahre, blieb auch in dem Auffangbecken stecken. Ich war nicht mehr alleine. Jetzt müsste ich auch nicht mehr so viel nachdenken. Schließlich war sie jung und brauchte meine Unterstützung. Ich überlegte mir einige Sätze: „ Keine Angst, das Bad schließt zwar gleich, aber die Feuerwehr wird uns retten“ / “Mein Mann wird sicher gleich Hilfe holen“/ „Alles wird gut!“ Ich wollte mich gerade mit der Hand abermals von der Wand abstoßen, um näher an sie ran zu kommen und tröstend zu ihr zu schaukeln, als sie…

….. lässig aus dem Reifen kletterte, diesen zur nächsten Rutschabfahrt trug, hineinstieg und jauchzend weiterflog!

Äääääähhhhm… Ich brauchte ein paar Sekunden (oder Minuten?), um zu merken wie blöd ich doch gewesen war! Das Auffangbecken war schließlich kein metertiefer Sumpf, ich hätte jederzeit einfach aufstehen, meinen Reifen neu positionieren und weiter rutschen können! Aaaarrrrghhhhh! Keine Frage, ich war einfach unterpommest! Anders lässt sich der Systemausfall meines Gehirns nicht erklären!

Die Abfahrt machte mir wenig Spaß. Ich machte mir Gedanken, warum ich so dermaßen blöd sein konnte. Aber wer wie ich damit gesegnet ist, einen Ralf an seiner Seite zu haben, der am Ausgang der Rutsche wartet, ist wunderbar beschenkt. Alles war wieder gut! Er hatte sich auch nicht ohne mich in den Whirli begeben, hatte sich keine Tüte Pommes geholt und neu verheiratet war er auch nicht. Puh!

Als wenn das Glück mich neu reizen wollte, war der Whirlpoo inzwischen frei. In einem Affentempo begaben wir uns ins Wasser des Innenbeckens, denn nur so kommt man schwimmenden Fußes ins Außenbecken. Wir schoben mit den Händen die schweren Plastikvorhänge beiseite, die das Innen- von dem Außenbecken trennte und kamen im Außenbecken an. TAAADDDAAAA!

Die Luft über dem Außenbecken dampfte. Ich liebe das so sehr. Es ist mir stets, als hätte ich der Kälte ein Schnippchen geschlagen. „Sieh her, du blöde Kälte, du kannst uns nix. Wir planschen hier in Badeklamotten rum, obwohl es saukalt ist. Hihihi!“ Schnell schwommen wir zum Whirlpool, der völlig unbesetzt war. Das „Hahahah, du blöde Kälte“ und „Hihihi du kannst uns mal“ wollte die Kälte wohl nicht auf sich sitzen lassen, denn anders als mit dem Wort Karma lässt sich mir nicht erklären, warum ich beim Einstieg in den Whirlpool auf der völlig vereisten Einstiegstreppe fast ein paar meiner Vorderzähne verloren hätte.

Zum Glück hielt Ralf mich bei meinem Fall auf. „Alles gut“, sagte er und half mir hinein in das wohltuend gut temperierte und sprudelnde Wasser. Trotzdem kochte ich innerlich heißer als diese Brühe und fing schon mal an, eine Liste in meinem Kopf zu machen. Eine Mängelliste… Architekt anrufen wegen der Rutsche, das Bad verklagen wegen Eis auf der Treppe usw…

Doch als ich erst mal in dem Jaccuzzi ankam, sein heißes Wasser brodelnd meine Muskeln massierte und meinen Körper so derart durchknetete, als hätte ich keinen mehr, da wußte ich, dass ich voller Liebe für alle sein würde. Man hätte mir die Steuererklärung des letzten Jahres vorlegen können, ich war entspannt bis zum Umfallen.

Wegen der Kälte in der Luft bildeten sich in Ralfs Nase kleine Eiskristalle, die ich liebevoll weg wischte. Er hatte sich keine neue Frau gesucht, als ich in der Rutsche verloren ging und ohne mich würde er auch keine Pommes essen oder in den Whirli steigen. Das Leben war herrlich zu mir!

Das nächste Erlebnis hatten wir in der Ostseetherme Scharbeutz. Mit einem Spaßfaktor hoch 10 wurde uns das Bad in einer Werbung angeprießen, und sofort nach Erhalt des Flyers rüttelten wir an der Tür, um hineingelassen zu werden. Langweiliges Prozedere vorher = sich umziehen und duschen. Ich hatte das vor Aufregung verwechselt und mich zu Hause geduscht und umgezogen. Nun stand ich in Badeanzug und FlipFlops mit Ralf (komplett angezogen) an der Kasse des Schwimmbads und trat aufgeregt von einem Fuß auf den anderen. „Die Toiletten sind wenn sie reinkommen gleich links“, sagte der Mann an der Kasse, als wir unsere Eintrittskarten holten. „Ich muss nicht aufs Klo, ich will ins Wasser!“ rief ich, als Ralf mich mit einem leisen „Ich glaub‘, das hören sie hier nicht so gerne“ weiterschob.

Als wir das Bad dann barfuß betraten, war ich leicht schockiert. Da war ja so viel los! Das runde kleine Innenbecken war in Wahrheit kleiner als auf dem Flyer. Es sah aus wie auf einem Wimmelbild! Menschen groß und klein wuselten sich durch das Becken. Es gab Palmen,Gummischwäne, Poolnudeln, viele Menschen und wenig Wasser zu sehen. Es gab sicher genauso viel Wasser wie sonst auch, aber durch diese vielen kleinen und großen Leute, das ganze Gummigetier und dem leichten Platzmangel sah man davon nichts.

Völlig entnervt verließ ich nach zehn Minuten das Becken und war im Begriff, die Treppe zu den beiden Rutschen zu erklimmen, als Ralf mich fragte, was denn los sei? „Ein Plastikschwan (!) hat mich in die Achselhöhle gepiekt, eine Poolnudel landete in meinem Gesicht und als eine Pommes mit Mayo an mir vorbeischwomm, hielt ich es für das Beste, das Becken zu verlassen. Ich brauche jetzt Fez und deswegen rutsche ich!“ „Okay!“ gab Ralf zur Antwort und ging hinter mir die endlos vielen Stufen der Treppe bis hin zu den beiden Rutschen hinauf.

Es ist schon komisch… Da steht man zitternd vor Kälte in Badeklamotten auf einer Treppe und wartet geduldig darauf, dass es weitergeht. Dann endlich, wenn man den Gipfel des Berges erklommen hat, sieht man die Schlange vor der einen Rutsche und fragt sich, warum vor der anderen Rutsche denn alles frei ist… Mir erging es jedenfalls so.

„Häääää? Warum steht denn bei der einen Rutsche keine(r) an, sind die alle doof?“ entfuhr es mir in meinen Gedanken. Die letzte Stufe der Treppe lag kaum hinter mir, da nahm ich Anlauf, umfasste wie eine Geräteturnerin (mit unbemehlten Händen) die Stange über mir und stieß mich an ihr ab, um den ultimativen Anschwung für meine Reise durch die Tunnelrutsche zu bekommen. Hätte ich DAS mal besser gelassen….

Wie eine frisch gekochte, ölige Maccaroni durch ein zu großes Loch im Nudelsieb flutschte ich in das Loch der Rutsche. Erst jetzt – Jahre später – kann ich darüber berichten, was mir dort wiederfahren ist…. Und nein, ich habe keine Drogen genommen, bevor ich mich in den Schlund dieser Rutsche begab.

Nach dem ersten Rutsch, in dem ich schrie wie eine abgestochene Sau, sah ich irgendwann Farben. Viele Farben. Die Rutsche leuchte orange, dann lila und gelb. „Das gibt’s doch gar nicht, die haben hier doch irgendwas ins Badewaser gemischt“, dachte ich noch, bevor ich mit einem Schlenker in den nächsten Rutschabschnitt befördert wurde. Dort leuchteten plötzlich schwarze und weiße Streifen. Es war, als würde ich in einem Affentempo einen Zebrastreifen überqueren. Nur eben nicht zu Fuß, sondern sitzend.

Apropos sitzend: Es rächte sich, dass ich einen alten Badeanzug anhatte, denn man weiß ja, dass der Chlor im Wasser Stoffstücken irgendwann zusetzt. Bei mir war es jetzt fast soweit. Der Stoff an meinem Hinterteil scheuerte über die einzelnen Abschnitte der Rutsche. Obwohl ich kein Ingenieur war, konnte ich mitzählen, aus wie vielen Teilen diese Rutsche zusammen geschweißt worden war. Bei jedem „Hubbel“, über den ich sauste, kam mir immer wieder das gleiche Bild in den Sinn: Ein Stück Gouda Käse über eine Raspel zu hobeln kam meinem Gefühl gleich. Turbulent ging es immer weiter. Ich flog durch diese Rutsche, drehte mich um die eigene Achse, wurde geschüttelt und gerührt.

Aber alles mit Farben. Die Rutschebauer hatten echt Stil! Am Ende spuckte mich dieses Höllengefährt völlig unbeeindruckt unten wieder aus, als wäre nichts gewesen. Ich war sehr froh darüber, dass es am Ende der Rutsche eine Art Sichtschutzwand gab, denn ehrlich gesagt, wusste ich nach dieser Fahrt im „Thermomix der Rutschen“ nicht mal mehr, ob ich noch einen Badeanzug anhatte! Ich sah an mir herunter und freute mich, dass meine Arme und Beine noch da waren, wo ich sie haben wollte. Mein Badeanzug hatte das alles auch überstanden, obwohl ich sagen muss, dass er an mir hing wie das schicke Teil von Borat.

„Wow, du bist einen neuen Rekord gerutscht!“ empfing mich Ralf klatschend. Rekord? Was? Ich musste erst einmal wieder zu mir selbst finden und vermutete, dass mein Grinsen noch irgendwo in der Rutsche lag. Als ich mich ein wenig berappelt hatte, sah ich die große Anzeigentafel über der Rutsche, auf der die km/h gemessen werden, mit der man das Teil hinuntergleitet. Was für ein Horror. Sowas wollte ich nicht nochmal. „Ich lass mir eher von einem pinken Plastikschwan erneut ins Auge oder sonst wohin stechen, bevor ich diesen Höllenritt noch einmal durchmache!“ sagte ich zu Ralf und wir verliessen das Bad nach einiger Zeit.

Seit dem waren wir lange nicht mehr in einem Erlebnisbad.

Zur Zeit gehen wir einmal die Woche im Sportbad schwimmen. Sportbad – der Name klingt schon so langweilig. Während Ralf die Eintrittskarten löste, schaute ich gleich mal nach, wann der Kiosk des Schwimmbads endlich öffnete und studierte die Speisekarte. Lecker Schnitzel mit Pommes für 8,90€. Mmmmmhhhhh.

“Kommst du?“ rief Ralf und wedelte mit den Eintrittskarten für das Bad. „Najaaaa, wenn’s sein muss“, schnaufte ich und ging hinter ihm her. Letzendlich war es super. Sich im Wasser schwimmend bewegen zu können und dürfen, ist ein wunderbares Gefühl. Mit jeder Bahn, die wir schwommen, fühlte ich mich beweglicher. Glücksgefühle erreichten mein Gehirn. Trotzdem war es anstrengend, wir waren ja schließlich nicht zum Spaß hier. 😉 Als Ralf mir sagte, ich könne gleich noch auf die Rutsche, wenn wir zusammen noch zehn Bahnen schwimmen würden, schaltete ich meinen körpereigenen Turbo an. Eine Rutsche, jippieeeh!!

Leicht entkräftet (ich hatte versucht, die zehn Bahnen in Rekordzeit schwimmend zu erledigen) stieg ich aus dem Becken, um die Rutsche, die sich vermutlich ums Eck befand, zu begutachten.

Die Rutsche stand im Babybecken.

Die Rutsche war ein roter Elefant.

Die Rutsche war kleiner als ich.

Man konnte den Rüssel runter rutschen.

Danke Ralf!

Inzwischen gehe ich auch ohne Rutschoption mit Ralf ins Sportbad. Vielleicht bringe ich ihn nächste Woche dazu, zu einem späteren Zeitpunkt hin zu fahren. Ich habe mich erkundigt… der Kiosk öffnet um 14:00 Uhr.

Liebste Grüße im Wasser

Steph

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