Zombie in Flip Flops

Auch wenn man seinen Beruf oder besser gesagt seine Berufung liebt, dann gibt es dennoch immer etwas, was man nicht so gerne mag. Bei mir ist da sogar noch eine Steigerung drin, denn es gibt etwas was ich jahrelang gehasst habe. Ja, ihr habt richtig gelesen: gehasst. Wenn dieser eine Termin in einer meiner Wirkungsstätten, in diesem Fall einem Kindergarten, einmal im Jahr kam, dann wurde mir schon Tage vorher richtig schlecht. Das Wort, was meine Laune mächtig in den Keller fahren ließ, hieß: ÜBERNACHTUNG.

Noch jetzt gruselt es mich, wenn ich an diese Zeit zurückdenke. Egal, in welchen Kindergärten ich arbeitete, ob ich Praktikantin oder Fachpersonal war, es gab immer dieses eine Ritual, dass Kinder, die den Kindergarten zwecks Einschulung verließen, im Kiga übernachten durften und irgendwie lief es überall gleich ab. Es gab eine Schatzsuche, dann ein Lagerfeuer und riesige Bettenburgen in den Gruppenräumen. Irgendein Kind wollte immer nach Hause, irgendein Kind erbrach sich vor Aufregung und irgendeine Erzieherin (kleiner Tipp: ich) machte die ganze Nacht kein Auge zu.

„Wer hat sich das nur ausgedacht?“ fragte ich maulend den Ralf, als der Deathday mal wieder anstand. „Du schaffst das schon“, sagte er ermunternd und zwinkerte mir zu. Dabei ging es mir weniger darum, ob ich es schaffen würde oder nicht, ich hatte schlichtweg einfach keine Lust auf diesen Tag. Bei uns lief das nämlich so ab: Ich arbeitete mit einer 38,5-Stundenwoche freitags bis 15:30 Uhr, ging rasch nach Hause, um mich kurz auszuruhen und stiefelte dann mit Bettzeug, Pyjama und Zahnputzzeug um 17:00 Uhr wieder in den Kindergarten, um dort mein heißgeliebtes Wochenende zu verbringen. Jippieh. Am Montag frei haben, weil man erst am Samstagnachmittag mit dicken Tränensäcken völlig übermüdet zu Hause ins Bett fällt und am Sonntag zu nichts zu gebrauchen ist? Fehlanzeige.

Freitagnachmittag, 17:00 Uhr

Karli (6) ist der Erste, der seine Luftmatratze und den Rucksack in den Gruppenraum wirft. Seine Eltern lächeln selig, denn seit seiner Geburt hatten die beiden kein Wochenende mehr zu zweit. Sie schäkern und halten sich verliebt an den Händen, während Karli sich im Gruppenraum den Ort aussucht, an dem er sein Schlaflager aufbauen will. Ich will ihre Romanze nicht kaputtmachen, frage allerdings lieber nochmal nach, ob man sie abends unter der in der Anmeldung angegebenen Festnetznummer erreichen kann. „Falls was wäre“, schiebe ich schnell hinterher, als ich bemerke, wie ihr verliebter Blick sich plötzlich in einen „Oh-Gott-was-kann-denn-passieren?“-Blick verändert. Nach und nach kommen Flori, Lina, Ole, Wiebke, Mia und Lasse an. Neun Vorschulkinder, die mit mir und meiner Kollegin heute im Kiga schlafen werden. Aus den anderen drei Gruppen sind auch einige Kinder dabei, insgesamt werden wir mit 24 Kindern eine unvergessliche Nacht erleben. Das ganze fängt im Übrigen nicht erst mit der Übernachtung an. Zuvor wird man gerne von Eltern zum Gespräch gebeten und erfährt, dass Ole nachts noch eine Windel trägt, Lina nur einschläft, wenn man ihre Hand streichelt, Wiebke Angst vor Räubern hat und Flori einen Inhalator braucht. „Kann er den selbstständig bedienen?“ frage ich die Eltern und ernte entsetzte Blicke. „Natürlich nicht!“ rufen sie im Chor und ich frage mich, warum diese Themen alle erst jetzt zur Sprache kommen. Immerhin werden diese Kinder in Kürze eingeschult. Im Gruppenraum ist Remmidemmi angesagt. „Ich schlafe in der Bauecke, schläfst du auch in der Bauecke?“ „Oh ja, lass uns mal in der Bauecke schlafen, dann können wir nachts mit Lego spielen, hihi.“ Gespräche unter Kindern. Irgendwann gegen 17:45 Uhr haben sich alle ihren Schlafplatz eingerichtet. Nun gilt es die Eltern loszuwerden damit der „Spaß“ beginnen kann.

Das Büfett

Auf vier Tapeziertischen, die sich den Flur entlang erstrecken, haben wir die Salate, Frikadellen, Würstchen, Gemüsesticks, das Obst und Dessert gestellt. Die Eltern der Übernachtungskinder wurden vorher dazu angehalten, eine Kleinigkeit beizusteuern. Damit die Kinder sich nicht benehmen wie ein Mallorcatourist im All-inclusive-Urlaub, gebe ich die nötigen Regeln bekannt. „Jeder darf sich fünf Lebensmittel“, und dabei hebe ich meine Hand und zeige alle Finger „nehmen, um sie auf seinen Teller zu legen. Wenn diese fünf Lebensmittel aufgegessen sind, dürft ihr euch noch etwas nachholen.“ Ich sage das nur, weil Wiebke aussieht wie eine Pauschalurlauberin im Bordrestaurant mit den Hühnerschenkeln, Würstchen, Donuts und Puddingteilchen auf ihrem Teller. Flori sieht schon ganz grün im Gesicht aus. „Die Wurst schmeckt komisch“, sagt er und zeigt auf den Teller, wo vor kurzem noch mehrere Ferdi Fuchs Würstchen lagen. Zu Hause darf er die nicht essen, deswegen hat er hier mal kräftig reingehauen. Leider ohne die rote Pelle abzunehmen, was zur Folge hat, dass wir nun gemeinsam auf die Toilette gehen, wo er Wurst & Pelle wieder von sich gibt, der arme Kerl. Da sitze ich nun also mit einem halbkranken Kind auf meinem Schoß am Büfett und sehe, wie Minifrikadellen, Nudelsalat und andere leckere Sachen an mir vorbeigereicht werden. Ich glaub‘, ich hab für nachher noch einen Müsliriegel in der Tasche. Nach dem Essen räumen wir zusammen die Tische ab und lassen die Kinder noch ein wenig im Garten toben. Flori sieht auch nur noch hellgrün aus.

Die Schatzsuche beginnt

Um 19:00 Uhr teilen wir unsere insgesamt vier Gruppen in zwei auf. Die eine Gruppe schaut sich im Keller ein Kaspertheaterstück an, die andere Gruppe geht heimlich mit ihren Erzieherinnen los, um einen Schatz für uns zu verstecken. Ich gehöre mit meinen Kindern zur ersten Gruppe im Keller und muss sie auf ihre Frage hin, wo denn die anderen Kinder alle sein, anlügen. „Ich glaube, die waren schon müde und haben sich hingelegt“, sage ich und hoffe insgeheim, dass es da oben bald mal ruhiger wird. Die Schatzversteckergruppe ist nämlich so aufgeregt, dass man sie kichern und quieken hören kann, wenn man genauer hinhört. Karli sagt, dass er sich nun auch hinlegen möchte und Lina und Wiebke gähnen auch schon. Oh nein, so war das nicht geplant. Obwohl das Kasperletheater langweilig wie ein Testbild im TV ist, versuche ich die Aufmerksamkeit der müden Kinder wieder zu erwecken. „Der Kasper ist soo lustig!“ rufe ich und klatsche fest und laut immer wieder begeistert in die Hände. Nach einer halben Stunde mit einem einschläfernden Kaspertheaterstück dürfen wir endlich nach oben. Als die Kinder dort plötzliche eine Schatzkarte und Hinweispfeile auf dem Boden sehen, ist es um sie geschehen. Alle wieder hellwach. Zu wach. Mit weit aufgerissenen Augen stehen sie schreiend im Flur und können sich kaum beruhigen. Wortfetzen wie „Schatzsuche“ „Goldstücke“ und „Gespenster fangen“ sind zu hören. Ich hoffe, es übergibt sich keine(r), entschließe mich allerdings lieber dafür, ein paar Spucktüten mit einzupacken, bevor wir den Schatz suchen gehen. Ich bin jetzt seit mehr als zwölf Stunden auf den Beinen und habe davon bereits neun Stunden gearbeitet. In der Küche gönne ich mir schnell noch einen Kaffee und schon können wir starten. Seit Jahren wird der Schatz am gleichen Ort versteckt und jedes Jahr gibt es ein Elternpaar, das sich an diesem Übernachtungsabend einen Spaß macht und als Gespenster verkleidet durch die Büsche rauscht, an denen wir vorbeigehen. Ich finde es toll, dass Frau und Herr Lustig das Jahr für Jahr übernehmen, halte aber auch schon Ausschau nach den eher ängstlichen Vorschulkindern meiner Gruppe, damit ich sie schneller an die Hand nehmen und beruhigen kann, sollte es zu gruselig für sie werden. In diesem Jahr habe ich Glück, die Kinder sind zwar erst erschrocken, haben dann aber einen großen Spaß daran, die beiden Gespenster an sich vorbeihuschen zu sehen. Puh. Nach zweieinhalb Kilometern sind wir an der Sandkiste eines öffentlichen Spielplatzes angekommen. Hier soll sich irgendwo der Schatz befinden. Wie gerne würde ich mich jetzt in eine der Nestschaukeln legen und mich für einen kurzen Moment ausruhen. Die Kinder buddeln mit Schaufeln im Sand neugierig auf der Suche nach der Kiste, als ich plötzlich einen Muffin angeboten bekomme. Es ist Frau Lustig, die sich die Mühe gemacht hat, für alle Kinder Geistermuffins zu backen und sie uns am Grabungsort vorbeizubringen. Meine Müdigkeit ist sofort verflogen, ich bedanke mich herzlich für ihr Engagement und berichte ihr, wie es bisher gelaufen ist. Aus den Augenwinkel bemerke ich, wie die zwei Gespenster wieder umherschwirren und da erschrecke ich mich selbst. Wenn Frau Lustig gerade neben mir steht und Muffins feil bietet, wer sind dann die beiden Gespenster? „Aaaaaarrrrggggh!“ entfährt mir ein spitzer Schrei, in den die Kinder munter mit einstimmen. „Aaaaaaargggghhhh!“ schreien wir alle gemeinsam, dann habe ich mich wieder gefangen und beruhige zum zweiten Mal die Kinder. Frau Lustig flüstert mir zu, dass in diesem Jahr ihr Ehemann und das Au Pair-Mädchen die Gespenster sein. Die Kinder finden es lustig, dass ich mich erschrocken habe und bergen den Schatz: eine große Blechkiste mit aufessbaren Goldtalern, Süßigkeiten und Medaillen. Völlig aufgepeitscht von all dem Adrenalin, das uns durch die Adern gerauscht ist, begeben wir uns schließlich wieder zum Kindergarten, wo Stockbrote darauf warten, am Lagerfeuer geröstet zu werden. „Steph, dein Papa ist da!“ höre ich Lina rufen und erspähe Ralf. Wie schön. Anstatt sich zu Hause auf eine sturmfreie Bude zu freuen, wollte er mich nochmal sehen, bevor wir alle schlafen gehen. Er hat mir die Flip Flops, die ich neulich sah und so schön fand, gekauft und mitgebracht.

Endlich schlafen

Die Schlafenszeit beginnt, und weil ich das hier nicht zum ersten Mal mache, weiß ich, dass es lange dauern wird, bis Ruhe im Gruppenraum einkehrt. Wiebke hat sich das Knie aufgeschlagen und muss verarztet werden, Ole habe ich heimlich seine Schlafwindel angezogen, Lina muss getröstet werden, da sie Heimweh hat und Flori ist schon wieder grün im Gesicht. Auf meinem T-Shirt befinden sich Blutflecken von Wiebkes Knie, Rotzflecken von Lina und Erbrochenes von Flori. Sobald die Kinder schlafen, werde ich mich umziehen müssen. Meine Kolleginnen sitzen schon draußen im Kerzenschein und lassen den Tag Revue passieren. Als auch mein letztes Kind eingschlafen ist, geselle ich mich zu ihnen. Wie ein schwerer nasser Sack lasse ich mich auf die Gartenbank plumpsen, dann stöhnen wir alle im Kollektiv mal kurz laut auf und werfen uns „Geschafft!“-Blicke zu. „Wieviele Überstunden wir dafür wohl bekommen werden?“ frage ich die Chefin. „Ich hoffe auf fünf“, antwortet diese. Ich finde das gehörig ungerecht, will aber nicht erneut diese Diskussion entfachen. Nicht heute, es war ein langer Tag. Es dauert nicht lange, da kommt Wiebke tapsend aus dem Gruppenraumschlafzimmer. Sie ist sehr neugierig und will nun unbedingt wissen, worüber wir hier reden. Taps taps taps kommt das zweite Kind und so sitzen wir nach zehn Minuten schon mit fünf Kindern am Tisch. Also alles wieder von vorn. Um 1:30 Uhr ist dann endgültig Ruhe und wir schlafen alle erschöpft ein.

Kurze Nacht

„Ich bin wach, wer noch?“ höre ich Karli durch den Gruppenraum rufen. Auf Antworten muss er nicht lange warten. Innerhalb weniger Minuten sind meine Rabauken wach wie nie und freuen sich im Schlafanzug in den Legokisten der Bauecke wühlen zu können. Wie gerne würde ich noch ein bisschen schlafen. Seufzend schaue ich auf meine Uhr und stöhne leise auf, als ich die Uhrzeit erkenne. 4:52 Uhr. Die kurze Nacht habe ich nur gedöst, da ich für all diese mir anvertrauten Kinder verantwortlich bin. Jedes kleines Husten, jedes Schniefen und all die anderen Geräusche habe ich bewusst mitbekommen und war immer auf Habachtstellung. Müsste ich eines der Kinder trösten, verarzten oder nach einem schlimmen Traum beruhigen? Ich lasse die Kinder spielen und begebe mich ins Personalklo, um mich frisch für den Tag zu machen. Das ist leicht gesagt. Im Spiegel erkenne ich mich gar nicht wieder. Da schaut mir eine Eule mit geschwollenen Augenlidern und Schatten um die Augen herum entgegen und sagt mir nicht mal guten Morgen. Das mit den geschwollenen Lidern kommt von meiner Hausstauballergie. Zum Glück geht es den Kindern gut. Nach diesem Spektakel wird der Gruppenraum in den Ferien eh grundgereinigt. Die Kolleginnen sind auch schon wach und kochen Tee, Kakao und Kaffee in der Küche. Ein netter, aufmerksamer Vater hat uns eine Kiste frischer Brötchen vor die Tür gestellt und so sitzen wir alle eine Stunde später an der riesigen Tafel und begehen frühstückend den neuen Tag.

Das Beste kommt zum Schluß

„Ihr fangt jetzt mal an aufzuräumen, denn eure Eltern holen euch gleich ab. Ihr packt jetzt euer Schlafzeug zusammen und räumt eure Rucksäcke ein“, sage ich an die Kinder gewandt, während ich sehe, wie sich draueßn die Eltern versammeln. Sie stehen in einem Kreis um den Sandkasten herum und wirken ein bisschen wuselig. „Oh nein!“ entfährt es mir. Das hatte ich ja völlig vergessen. Jedes Jahr lassen sich die Eltern der zukünftigen Schulkinder etwas Schönes einfallen, um sich bei den Erzieherinnen für drei Jahre Bildung und Betreuung zu bedanken. Es ist immer toll zu sehen, wie sehr sie damit unsere Arbeit wertschätzen. Kameras werden gezückt, Videoaufnahmen getätigt, um diesen Moment für alle Ewigkeit festzuhalten. Ich bin zwiegespalten. Einerseits finde ich es unglaublich toll, was sie da auf die Beine stellen, andererseits frage ich mich, ob das mit Video und Fotos sein muss, wenn frau nur dreieinhalb Stunden Schlaf hatte. „Die Stephi hat ganz dicke Augen“, bemerkt Ole für alle, die das bis dato noch nicht mitbekommen haben. „Und ganz dünne Nerven“, ergänze ich in Gedanken. Die Eltern haben eine Choreografie für uns eingeübt. Darin bedanken sie sich singend und tanzend für unsere jahrelange Arbeit mit ihren Kindern. Ein Vater hat sich eine rote Perücke aufgesetzt, um mich darzustellen. Ich bin so gerührt, dass ich weine. Lina, deren Hand ich vergangene Nacht streichelte, weil sie nur so in den Schlaf findet, steht neben mir und tröstet mich. „Alles, was man an Liebe gibt, bekommt man irgendwann zurück. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!“ hat meine Mutter stets gesagt und ja, so ist es. Die Kinder werden nun in die Schule gehen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Ich habe getan, was ich konnte, um sie zu fördern, zu erziehen und zu bilden.

Feierabend

Als alle Kinder abgeholt sind, wir die Gruppenräume aufgeräumt und das Frühstücksgeschirr wieder sauber in die Schränke eingeräumt haben ist – an diesem Tag um 13:00 Uhr – auch für uns Erzieher:innen endlich Feierabend. Völlig übermüdet setzte ich mich in die S-Bahn und lasse mich zum Hauptbahnhof fahren. Dort hole ich mir einen Kaffee „to go“ und kippe mir das heiße Getränk so rasch in den Mund, dass mir der Gaumen brennt. Meine Füße stecken in den neuen, orangefarbenen und mit Ornamenten versehenen Flip Flops, die Ralf mir gestern abend mitgebracht hat. Blöderweise kann ich darin nicht gut laufen. Vom Hauptbahnhof kommend gehe ich mit schleppenden Schritten zur U-Bahnstation, um meinem Ziel – nämlich nach Hause zu kommen – näher bin. Als ich den leeren Kaffeebecher vor mir abstelle, um genauer zu untersuchen, warum mir meine Füsse in den Flip Flops so weh tun, wirft mir jemand ein Geldstück in den Kaffeebecher. Und ja, ich kann es verstehen. Zersauseltes Haar, Augenringe, humpelnder Gang, ich sah tatsächlich schon mal besser aus. Nach drei Stationen mit der U-Bahn bin ich meiner Hausadresse schon sehr nahe. Durch die Edelmeile muss ich noch hindurch. Dort, wo Securitymitarbeiter.innen vor teuren Geschäften aufpassen, dass keiner was klaut. Es geht nichts mehr, das merke ich. Meine Füße tun weh, ich bin maulig wegen zu wenig Schlaf und traurig, dass meine ehemaligen Kigakinder nun nicht mehr im Kindergarten sind. Ich setzte mich auf einen Blumenkübel, ziehe mir die Schuhe aus und laufe barfuss die letzten Meter bis nach Hause. Dort erwartet mich ein gut gelaunter Ehemann namens Ralf. Er hat mir eine Bettenburg auf dem Sofa gebaut, eine DVD mit meiner Lieblingsserie in den Player geschmissen und sagt, dass ich mich den restlichen Samstag und den ganzen Sonntag völlig ausruhen darf. Und auch für mein Schuhproblem hat er eine Lösung. Ich hatte einfach nur vergessen den Plastikring beim Zehentrenner rauszunehmen. Ich sage euch, ich habe geschlafen wie Dornröschen, hatte aber danach einen kleinne Jetlag. Am Ende hat uns der Träger fünf Stunden Überstunden gewährt für einen Arbeitstag, der fast 24 Stunden ging. Nein, es bleibt dabei: Auch wenn es immer viele schöne Momente gab, Übernachtungen im Kiga sind nichts für mich!

Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende mit allem was euch gut tut.

Herzlichst eure Steph ❤

4 Kommentare zu „Zombie in Flip Flops

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s