IKEA-Frust

Früher war ich eine glühende Ikea-Fanfrau. Doch das ist lange her… Wenn wir damals beschlossen, zu dem schwedischen Möbelriesen zu fahren, konnte ich schon zwei Tage vorher vor lauter Aufregung nicht schlafen. Ein neuer Teppichläufer, schicke Leuchtkörper, kuschelige Kissen, tolle Bilder, ach, es war zu schön, anschließend nach Hause zu kommen und alles auszupacken. Vier Wochen vor Weihnachten waren wir dort, um Adventskalender für unsere Liebsten zu kaufen. In jedem Kalender waren jeweils zwei Ikea-Gutscheine enthalten, die die Liebsten uns zurückschenkten und so kam es, dass wir drei Wochen nach Weihnachten erneut dort waren. Es war so… ach, lest es selbst.

Schwarze Kreise um die Augen

„Die Gutscheine für Ikea werden im Juni ablaufen und wer weiß, wann der nächste Lockdown kommt“, sagte ich gelangweilt. „Dann lasss uns gleich am Montag hin“, antwortete Ralf in einer derart launigen Stimmung, als müsste er, der Vegetarier, ein Schlachthaus für Tiere besuchen. Gesagt getan: Am Montag ging es um 9:30 Uhr zu Ikea. Das einzig Lustige war im Nachhinein der Einlass, bei dem wir unsere digitalen Impfzertifikate plus Personalausweis vorzeigen mussten. „Ich hab die Brille nicht wie auf dem Persobild auf, aber ich schwöre, ich bin das!“ sagte ich zu dem Securitymann. Dieser lachte, bevor er sagte: „Das stimmt schon. Ansonsten hätte ich ihnen mit schwarzem Edding einfach zwei runde Kreise um die Augen gemalt und wir hätten verglichen“. Lachend verließen wir die Eingangskontrolle und beschlossen, den Tag mit einem Frühstück zu beginnen. Das Angebot klang verlockend: jedes Frühstück für 1,95 €. Doch schon da der erste Frust. Die Wurst war grau, der Käse wellig und die Marmeladengläser fast leer. Und das Restaurant hatte erst seit fünf Minuten geöffnet. „Herbert, warte mal, hier in den Marmeladengläsern ist gar nix drin!“ beschwerte sich die Frau vor mir bei ihrem Ehemann. „Und Mett hamse auch nicht!“ schob sie enttäuscht hinterher. „Das Mett kommt hier“, sagte eine Mitarbeiterin und stellte ein Tablett in die Auslage, was für kurze Zufriedenheit bei den Kunden sorgte. Ich entscheid mich für das Mett, wurde dann aber an der Kasse darüber aufgeklärt, dass dies nicht zum Frühstücksangebot gehört. Und den obligatorisch kostenlosen Kaffee gab es für uns als Inhaber der Familycard nun auch nicht mehr. Ikea muss wohl sparen. Mit unseren Tabletts gingen wir zu den Verzehrtischen.

Im Slalom wohlbemerkt, denn man muss zwischen den einzelnen Trennscheiben der Tische schon ein bisschen flexibel und nicht zu dick sein, um da durchzukommen. Wir saßen kaum, da entdeckte ich einen älteren Herren, der zwei Tische weiter saß und mich anstarrte. Erst hatte er mit einem Löffel irgendetwas aus seiner Kaffeetasse gegessen (!), dann legte er seine Hände so auf den Tisch wie ein junger Katholik sie über der Bettdecke lassen würde. Ich wollte Ralf von dem glotzenden Opa erzählen, aber just in diesem Moment – ich hatte vorher am Inlett des Brötchens genascht – musste ich ganz furchtbar husten. ‚Houston, wir haben ein Problem!‘ kam mir in den Sinn, denn zu Pandemiezeiten laut hörbar und lang anhaltend in der Öffentlichkeit zu husten, war mir äußerst unangenehm. Gefühlt drehte sich das halbe Restaurant zu mir herum und starrte mich an. Und ich hatte eben noch ein Problem mit einer Person, die mich zu lange ansah? Mein Gott, war ich naiv. „Hab… mich… verschluckt…“ röchelte ich, woraufhin die Leute sich wieder umdrehten und sich ihrem Frühstück widmeten. Nur der ältere Mann nicht. Der saß da immer noch mit seinen ausgestreckten Händen auf dem Tisch, als wartete er darauf, dass man ihm ein Ausmalbuch und ein paar bunte Filzsitifte brachte. Ich fand es zwar sehr unhöflich, dass er mich weiterhin beobachtete, hatte aber Hunger. Doch die Brötchen waren pappig und die Marmeladenreste, die wir aus den Gläsern kratzen mussten, reichten auch nicht für zwei Brötchenhälften. Früher Frust beim Frühstück…

Einen Bauch habe ich auch

Nach dem frustrierenden Frühstück betraten wir den Verkaufsraum. Eine sichtlich schwangere Frau saß in einem mit Lammfell ausgestatteten Schaukelstuhl und blätterte in einem Heft. Ich war irritiert. Gehörte sie zur Dekoration? Also wenn das so wäre, dann würde ich mich auch um so was bewerben. Einen Bauch habe ich auch. Wahlweise könnte ich in dem Schaukelstuhl sitzend auch so tun, als würde ich stricken, obwohl ich’s nicht kann. Ich könnte aber auch Steckerperlen auffädeln oder andere Dinge tun, die nach Gemütlichkeit aussehen. „Steph, kommst du?“ rief der Ralf und ich entfernte mich von der Schaukelstuhlfrau. Bei Ikea sieht alles anders aus als noch im letzten Jahr. Statt in einzelne Zimmer betritt man jetzt fertig eingerichtete Wohnungen, in denen man sich verlaufen kann. Als ich nämlich ein Wasserrauschen hörte, ging ich durch ein Ess- in ein Wohnzimmer, um plötzlich in einer Küche zu stehen. Ich war mir sicher, dass das Wasserrauschen von einem Zimmerspringbrunnen herrührte und den wollte ich sehen. Letzendlich war es dann aber doch ganz stillos die Klospülung einer echten Toilette, die ich gehört hatte. Ups. Früher fand ich Ikea cooler. Da standen überall kleine Wühlkisten, in denen man Geschirrhandtücher, Untersetzer oder anderen Kleinkram für wenig Geld finden konnte. Abgeschafft. Nicht mal neben der Rolltreppe, die man hinauf fährt, findet man die kleinen Grabbelboxen. Stattdessen sehen die Wohnungen aus, als wolle man Ralf und mich als Kunden nicht mehr haben. Überall schwarzes Metall, goldene Lampen und Teppichläufer, die ein halbes Monatsgehalt kosten. „Früher war mehr Holz!“ sagt Ralf. Jetzt hingegen sieht man statt unbehandelter Kiefermöbel Pressspanplatten und lackierte Schränke in weiß oder grau. Zwischen der Bettenabteilung und den Sofas mussten wir kurz an den Rand treten, denn eine eilige Kundin mit Dutt auf dem Kopf war immer nah hinter uns her. Wir ließen sie vor, um uns in Ruhe umschauen zu können. Neidisch schaute ich auf ein künstliches Brot in einer Musterküche, welches bestimmt besser geschmeckt hätte als die pappigen Brötchen, die wir im Ikea-Restaurant hatten und steckte mir zur Beruhigung einen der kostenlos ausliegenden Ikea-Bleistifte in die Rocktasche.

Die Schlacht ums Kissen

Ikea hat scheinbar überall umgerüstet. Es gibt jetzt Kissen mit Porzellandesign oder solche, die aussehen, als hätten sie die Jacke meines ehemaligen Physiklehrers wiederaufbreitet. Wer kauft denn bitte Kissenbezüge aus Cord? Oder habt ihr euch mal den Kissenbezug namens Brunstarr angeschaut? Ein weißes Kissen, auf dem Fellapplikationen in braun, rosa und hellblau abgedruckt sind. Zum Entspannen lädt es mich jedenfalls nicht ein, wenn ich auf zackige Dreiecke und Kissen mit Troddeln oder Fell schaue. Wir mussten erneut kurz zur Seite gehen, weil die Frau mit Dutt uns schon wieder halb in den Nacken schnaufte. Während sie hastig an uns vorbeiraste, sagte der Ralf, wir könnten mal schauen, ob es mein Lieblingskissenbezug noch gibt. „Oh ja!“ rief ich erfreut und folgte ihm. Wegen meiner chronischen Wirbelsäulen- und Nackenschmerzen schlafe ich auf einem mit Dinkel gefülltem Kissen, auf dem ein weiteres, kleines liegt, damit ich nicht zu flach liege. Den Bezug für das kleinere Kissen haben wir vor Weihnachten bei Ikea gekauft, um nun zu merken, dass es ihn nicht mehr gibt. Der Bezug ist auf einer Seite weiß mit roten Punkten. Wenn man ihn umdreht, ist er rot mit weißen Punkten. Eigentlich ganz einfach, doch für Ikea nicht mehr stylisch genug, so scheint es, denn es gibt ihn nicht mehr. Wir schauten links, wir schauten rechts, und als alles nichts mehr half, befragten wir den Computer, der in jeder Abteilung für die Kund:innen bereit steht. „Artikel konnte nicht gefunden werden!“ stand auf dem Display. Doch Ralf wäre nicht Ralf, wenn er nicht eine Lösung gefunden hätte. Er sah ein prall gefülltes Kissen mit genau meinem Wunschbezug, öffnete den Reißverschluß und trennte die beiden. Den Bezug stopfte er in die gelbe Ikea Umhängetasche, dass nun nackige Kissen warf er zurück in den Korb zu den anderen. „Das geht doch nicht, da stand Musterkissen drauf“, flüsterte ich ihm zu. „Sie verkaufen es doch eh nicht mehr“, sagte er und ging einfach weiter. Zur Beruhigung griff ich mir einen der kostenlos ausliegenden Bleistifte und stopfte ihn in meine Rocktasche.

Geschirrtücher auf dem Boden?

In der Badabteilung wollten wir uns mal nach einem neuen Badezimmervorleger umschauen. Die zwei, die wir haben, gefallen uns eigentlich sehr gut, aber seit mir mal ein Klecks Glitzerkleber aus der Hand fiel und ich ihn anschließend versuchte, mit einer Nagelschere aus dem Stoff zu schneiden, prangt dort eine Lücke und sieht komisch aus. Es ist nichts Lebensnotwendiges, aber wenn man schon mal vor Ort ist und vier Gutscheine in der Tasche hat, dann kann man sich ja mal umsehen. „Wir sind hier falsch“, jammerte ich. „Wieso, hier ist doch die Badezimmerabteilung“, antwortete Ralf. „Ja schon, aber Ikea mag uns nicht mehr“, sagte ich. Zuvor hatte ich auf Etiketten nachlesen müssen, was ich da in den Händen hielt, denn was ich für ein Geschirrhandtuch hielt, war tatsächlich als Badezimmerteppich gedacht. Und der eine Teppich sah zwar kuschelig aus, war aber so derart flauschig, dass er erstens unsaugbar war und mir zweitens das Gefühl vermitteln würde, als stände ich auf einem toten Schaf. Wie gerne hätte ich nun erfahrenes Personal vor mir gehabt, dem ich Folgendes erklärt hätte: „Wissen sie, ich bastele oft und feiere mein Leben. Da ist manchmal Glitzer mit im Spiel, das sich vom Wohnzimmer bis über den Flur ins Bad ziehen kann. Wir brauchen einen Teppich im Badezimmer, der sich leicht absaugen lässt und die Glitzerteilchen nicht gefangen hält.“ „Verstehe. Da haben wir dieses Modell, aber auch dieses…“ würde man mir antworten. Leider nur in meiner Phantasie. Weit und breit war kein Ikea-Verantwortlicher zu sehen. „Ach komm, lass sein!“ sagte ich zu Ralf. Zur Beruhigung nahm ich mir einen der kostenlos ausliegenden Bleistifte und steckte ihn in meine Rocktasche.

Dinos sind ausgestorben

„ Endlich Spaß!“ rief ich erfreut, als wir die Kinderabteilung betraten. Ich freute mich schon darauf, kuscheligen Schweinchen über die Rüsselnase zu streicheln, Murmeln über die Kugelbahn sausen zu lassen oder bunte Fensterfarben in Ralfs gelbe Umhängetasche zu werfen. Wir hatten sechs Gutscheine, auf denen jeweils mindestens fünf Euro drauf wären und außer einem Kissenbezug für 4.99 € und zwei Gästehandtüchern für 79 Cent war in der Tasche noch nichts drin. Das hieß viel Luft nach oben. Doch auch hier war die Enttäuschung im Supersonderangebot. Statt süßen Schweinchen saßen großäugige Tiger in ihren Gehegen, die mich mit ihrem durchdringenden Blick an den Herrn im Restaurant erinnerten. Gegenüber stapelten sich in einem Korb verschiedene Arten von Dinosauriern. Es gab keine Murmelbahn mehr, und auf den Farbflaschen stand nicht drauf, ob sie für’s Fenster oder für weißes Papier gedacht waren. „Dinos sind ausgestorben und Ikea wird dieses Schicksal auch ereilen, wenn sie so weitermachen“, motzte ich und steckte mir einen der kostenlos ausliegenden Bleistifte zur Beruhigung in die Rocktasche.

Gestern cool, heute edel

Der Rest ist schnell erzählt. In der Bilderabteilung bei Ikea kann man jetzt die Hasen von Albrecht Dürer erstehen. Für Leute, die Kissen mit Porzellandesign erstehen, ist das bestimmt genau das Richtige. „Das ist jetzt Ikea?“ fragte ich den Ralf. „Da fehlt ja nur noch die Mona Lisa“, sagte ich matt. Ralf grinste und zeigte mit dem Finger auf ein großes Portrait des alten Meisters da Vinci. Kopfschüttelnd ließ ich Frau Hastig mit dem Dutt auf dem Kopf an uns vorbei, um dann selbst dem Ausgang näher zu kommen. Als Ikea vor zehn Jahren nach Lübeck kam, hatten sie das Lübeck-Bild im Angebot, welches nach wenigen Stunden vergriffen war. Wer will, kann dieses nun auf diversen Flohmärkten in der Stadt erwerben, denn keiner will es noch in seinem Wohnzimmer hängen haben. Und das ist vermutlich die Crux bei der ganzen Sache: Ikea ist nicht mehr individuell. Überall hängt das gleiche Bild im Wohnzimmer, steht die gleiche Lampe auf der Fensterbank, gießt man mit der gleichen Gießkanne seine Blumen wie der Nachbar von nebenan. Früher habe ich mich gefreut, wenn ich in Fernsehserien sah, dass die Protagonisten die gleiche Bettwäsche wie wir haben, inzwischen nervt mich das nur noch. Von der Duftkerzenabteilung lasse ich mich auch nicht mehr täuschen. Die Dinger riechen nur in diesem Laden gut, daheim verströmen sie statt Duft nur die satte Erkenntnis, dass man sich für Geld hat veräppeln lassen. Das wäre doch mal eine neue Idee für den schwedischen Möbelriesen. Kerzen mit der Duftnote „Herbe Enttäuschung“ verkaufen. Ich ging rüber zu den Sanduhren. Die stelle ich nämlich zu gerne alle auf den Kopf, um dann zuzuhören und zu sehen, wie die Körner geräuschvoll von oben nach unten rieseln. Ging aber dieses mal nicht, denn sie hatten nur eine Sanduhr ausgepackt stehen, die anderen waren noch verpackt. Vielleicht hatten sie in ihren Videoaufnahmen von früher zu oft gesehen, wie ich nach einem missglückten Ikeabesuch zu meiner eigenen Beruhigung 20 Sanduhren auf den Kopf gestellt hatte und wollten dies nun unterbinden. „Und überall tote Blumen“, murmelte ich traurig, während ich mit der Hand über die falschen Blätter der vielen Kunstblumen aus Plastik strich. Zur Beruhigung nahm ich mir noch einen letzten Bleistift, der kostenlos in der Auslage lag und steckte ihn in meine Rocktasche, die schon ordentlich Gewicht hatte.

Fazit:

Früher war Ikea irgendwie nordischer, modischer, individueller. Den Elch aus Stroh, den es jahrelang zu kaufen gab und der in mir Erinnerungen an meine Kindheit weckt, gibt es schon lange nicht mehr. Ausgestorben wie die Dinos. Diese stehen nun da, wo früher knuffige Schweinchen im Regal standen. Kostenlosen Kaffee gibt es für Familycardinhaber:innen ebenfalls nicht mehr. Lebenslanges Rückgaberecht? Abgeschafft. Durftkerzen duften nur im Laden. Statt auf echte Pflanzen setzt Ikea nun scheinbar auf tote Plastikblumen, die so kitschig sind, dass einem die Augen schmerzen. Statt auf warme, wohlfühlende Farben und Kiefernholz gibt es nun schwarzes Metall, kaltes Licht und graue Schränke aus Pressspahnholz. Mit Nazis hat Ikea Lübeck kein Problem, sondern mit mir. Als ich mich mal an der Infotheke (gibt es die eigentlich noch?) darüber beschwerte, dass ich im hauseigenen Restaurant einem Mann gegenüber sitzen musste, der Naziparolen auf dem Hemd trug, da hieß es, anders als „manche“ Kund:innen habe Ikea kein Problem mit Toleranz. Allein für diese Frechheit hätte ich denen meine mühevoll eingesammelten kostenlosen Ikea-Bleistifte auf die Theke knallen und nie mehr wiederkommen sollen. Was fand ich diese ganze Duzerei bei Ikea immer sympathisch. Doch sympathisch will man offenbar nicht mehr sein. Die Mitarbeiterin zum Beispiel hätte mich nicht anranzen müssen, weil ich mit einem Becher zuckerfreie Cola zapfen wollte. Das hätte sie mir in einem ganz normalen, netten Ton sagen können, denn mir war nicht klar, dass eine Cola mehr kostet als ein Kaffee. Früher war Ikea toll, nun hat es für mich seinen roten Faden verloren und ist nichts Besonderes mehr. Albrecht Dürers Hasen statt lustiger Giraffen. Badezimmerteppiche, die wie Geschirrhandtücher aussehen und wahrscheinlich nicht mal eine Runde in der Waschmaschine überstehen. Lustige Fernsehwerbung ist auch vom Tisch. Die Protagonistin namens Smilla wohnt jetzt vermutlich in New York und hat Kissenbezüge mit Fellapplikationen oder schlürft Kaffee aus Tassen mit Goldrand, während sie den Bilderrahmen ihres Dürer-Hasens auf Hochglanz bringt. Ikea ist für mich inzwischen die Abkürzung für ‚Ich Kaufe Einfach Anderswo‘! Weil wir beim Bezahlen mit den Gutscheinen auch unsere Familycard durch den Kassenschlitz zogen, weiß Ikea, dass wir dort waren. Prompt bekomme ich zuhause drei Tage hintereinander drei (!) Emails. In der ersten Mail fragt Ikea mich, ob ich beim Einkaufen etwas vergessen habe. Die zweite hat „Ordnung ist Ansichtssache“ in ihrem Betrefffeld und in der dritten wurde ich erneut gefragt, ob ich alles erledigt habe bei meinem letzten Einkauf. Wenn sie mal eine Mail verfassen würden, in denen sie fragen, ob alles okay war beim letzten Einkauf, dann würde ich darauf antworten. Stattdessen wird mir suggeriert, dass ich vergesslich sei. Aber nein, Ikea. Ich bin vielleicht vieles, aber vergesslich bin ich bei weitem nicht. Ich pausiere nun von eurem Laden, bis ihr diesen wieder im Griff habt. Ordnung ist ja bekanntlich Ansichtssache. 😉

Herzlichst eure Steph ❤

4 Kommentare zu „IKEA-Frust

  1. Liebe Steph, das waren noch Zeiten, als es früher noch IKEA-Möbel gab, die von politischen Häftlingen der DDR gemacht wurden. Wer weiß, wo die heutzutage gefertigt werden. Für mich waren das alles nur Bretter, obwohl ich später zwei Billy-Regale gekauft habe. Mein 2. Ex-Mann hatte ein Bretter-Regal im Wohnzimmer stehen, von dem meine Eltern sagten: „Das kommt doch hoffentlich in den Keller.“
    Mit einer Bekannten war ich ein Mal dort frühstücken. Niemals wieder! Wie kann man da essen, nur weil es billig ist? Aber wie alles: Es ist Geschmacksache, über die man nicht streiten soll. Ich bin zu arm, um mir so etwas Billiges leisten zu können. Danke für Deinen Beitrag.
    Liebe Grüße, Gisela

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  2. immerhin hast du ein paar Bleistifte mit Qualität 🙂 Auch hier auf Teneriffa ist Ikea nicht mehr das, was der Laden einmal war… immerhin habe ich vor ein paar Jahren noch ein paar schöne „Fleckerlteppiche“ und günstige Teelichter bekommen. Aber das fällt unter die Rubrik „es war einmal“

    Liebe Grüße und pass gut auf deine Bleistifte auf 🙂
    Ingrid

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