Sprechstunde auf dem Bürgersteig

Ich glaube, dass einem so manche Menschen vom lieben Gott geschickt werden. Sie tauchen plötzlich auf, gehen ein Stück des Weges mit einem und dann sind sie wieder weg, hinterlassen dabei aber ein gutes Gefühl.

Die Lübecker Obdachlosenhilfe befindet sich genau neben der Flüchtlingshilfe auf der Wallhalbinsel im Schuppen F. Dort lernten wir im Juni diesen Jahres den obdachlosen René (55 Jahre) und seine Hündin Luna kennen.

Irgendwer hatte ihm, der auf der Straße lebt, das Zelt geklaut und nun brauchte er ein neues. Da die Obdachlosenhilfe keines mehr hatte, bekam er von uns alles, was er für sein Leben ohne Dach benötigte. René war dankbar. So dankbar sogar, dass er seine Luna sofort anleinte und mit uns den großen Hafenschuppen betrat, um mitzuhelfen. Ich dachte, dass das eine einmalige Sache sei, aber er kam ab da an jede Woche alle drei Tage zum Helfen vorbei. Von Anfang an war es ein schönes Arbeiten mit ihm, denn er ist gewiss keiner, der in der Gegend rumsteht und die Arbeit nicht sieht. Jeden Morgen, wenn er zur Arbeit kam, half er den Kolleginnen der Kleiderkammer, einige Sachen für die wartenden Bedürftigen und Flüchtlinge herauszustellen. Und an jedem Tag trug er die Sachen nach der Öffnungszeit wieder hinein. Dazwischen erledigte er alles was anfiel. Er hatte oft die besten Ideen, wenn ich als vertretende Lagerleiterin mal nicht weiter wusste und half mir bei der Umsetzung verschiedener Projekte. Wenn wir zwischendurch mal Pause machten, erzählte er von seinem Leben auf der Straße und die Schwierigkeit, einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Ich fand das interessant, denn plötzlich dachte ich über Dinge nach, die mich vorher nie beschäftigt hatten. Wo geht man zur Toilette zum Beispiel oder wo duscht man sich als Mensch ohne Obdach? „Deine Wäsche waschen wir für dich“, bot ich ihm schließlich an, als ich hörte, was er dafür bezahlen müsse. Und so kam es, dass er in regelmäßigen Abständen seine Tüte mit Wäsche vor unser Auto stellte. Unser Chef bot ihm schließlich an, auf der Rampe des Hafenschuppens sein Zelt aufzustellen. Dort gibt es nämlich ein Dach, sodass sein Zelt nicht unmittelbar den Witterungen ausgesetzt war. Irgendwie beruhigte es mich, dass er nun direkt vor seiner und unserer Arbeitsstätte nächtigte, aber ich hatte auch Angst um ihn, denn was wäre, wenn mal jemand den großen Papiercontainer, der vor der Rampe stand, anzünden würde? „Ich hab doch meine Luna, die bellt dann schon“, sagte er mir das ein oder andere Mal.

Der tolle Arzt

Als Ralf Soziale Arbeit studierte, hatte er im Fach „Medizin und Sozialmedizin“ einen Professor, der ihn sehr beeindruckt hat. Sehr oft, wenn er vom Studium nach Hause kam, erzählte er mir voller Begeisterung von diesem Professor, der Arzt war und eigentlich in Mainz beheimatet war. Er pendelte stets von Mainz nach Nürnberg. War er nicht in Nürnberg, so fuhr er mit seinem Arztmobil durch Mainz und öffnete sein Sprechzimmer auf Bürgersteigen und öffentlichen Plätzen für die Ärmsten unserer Gesellschaft. „Der Feind ist schon längst in uns selbst, wenn wir die Menschen vergessen“, sagte er einmal. Im Januar 2005 fielen plötzlich alle Vorlesungen mit diesem Professor aus und wir sorgten uns gemeinsam und fragten uns nach dem Grund dieses langen Ausfalls. Da ließ die Fachhochschule, an der Ralf studierte, ihre Eleven wissen, dass der Professor für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ nach Thailand gereist sei, um den Opfern des Tsunamis medizinisch helfen zu können. Es liegt wohl auf der Hand, dass jeder diesem Einsatz mit vollem Verständnis begegnete. Auch als Ralf das Studium längst erfolgreich mit Diplom abgeschlossen hatte, dachten wir immer mal wieder an diesen tollen Professor und ich schlug Ralf vor, dass er sich mal schriftlich bei ihm für alles, was er ihm gelehrt hatte, bedanken könne. „Machen bestimmt viel zu wenige“, betonte ich meinen Vorschlag. Doch dann sah ich irgendwann durch Zufall, dass der Professor längst eine eigene Facebookseite mit 20.000 Followern hat. Er bekam einen Medienpreis für seinen unermüdlichen Einsatz, die Not der Betroffenen unter Nutzung unterschiedlicher Medien ins öffentliche Bewusstsein zu tragen,verliehen und kandidierte jüngst zur Wahl des neuen Bundespräsidenten. Vor zwei Wochen registrierte er entsetzt, dass die Stadt Mainz ihre Stadtbücherei mit Bauzäunen umstellte, um Obdachlose daran zu hindern, auf den Bänken vor diesem Gebäude zu nächtigen. Wie es seine Art ist, hat er kurzum dazu aufgerufen, Spendentüten mit Hygieneartikeln, warmen Jacken und Lebensmitteln an alle Zäune des Gebäudes zu hängen. Ein Hoch auf Professor Dr. Gerhard Trabert!

Der Bäcker, der vergesslich ist

René war inzwischen voll und ganz bei uns angekommen. Er packte eifrig mit an, riss den ein oder anderen Witz und brachte die Mensch zum Nachdenken. Denn nicht immer ist das, was wir gut meinen, ohne Kritik. Es waren zwei Frauen, die ihm immer wieder gekochtes Essen brachten, weil sie es gut mit ihm meinten. Zwar hatte René jeden Tag die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit im Café W.u.T. (Warm und Trocken) zu bekommen, aber er wollte seine Arbeit dafür nicht unterbrechen. Irgendwann bat René die Frauen, ihm kein Essen mehr zu bringen, oder aber sie sollten Geld von ihm dafür entgegennehmen. „Bitte lasst mir meine Würde“, sagte er ihnen.

Ich finde, dass man das, ohne eingeschnappt zu wirken, einfach zu respektieren hat. Eine Helferkollegin, die Ralf und ich stets Susi Sonnenschein nennen, weil sie so oft so lieb lacht, hat es verstanden, René auf anderem Weg zu helfen. Immer wenn sie einmal die Woche zum Helfen kommt, hat sie ein belegtes Brötchen für sich und für René dabei. „Ich wollte ja eigentlich nur eins, aber der Bäcker ist immer so vergesslich und packt mir zwei an“, sagt sie dann augenzwinkernd zu ihm und er lacht dann jedes mal. Und wiederum denen, die seine Wäsche regelmäßig wuschen, brachte er Champignons, bunte Paprika, Kartoffeln und Spinat mit. Die Lebensmittel bekam er oft geschenkt, aß sie aber nicht, da er sie sich nicht auf dem kleinen Gaskocher zubereiten konnte. Ich wollte das nicht annehmen, denn es ist uns eine Selbstverständlichkeit, ihn mit frischer Wäsche zu versorgen, ohne etwas dafür zu verlangen. „Ein Geschenk ist ein Geschenk. Wenn man dem mit einem Gegengeschenk entgegenkommt, ist es eigentlich nur ein Tausch“, sagt meine Mutter oft. Nur weil wir wussten, dass es René damit besser ging, nahmen wir die leckeren Lebensmittel an. Die Inflation ist auch für uns nicht einfach.

Hilfe zur Selbsthilfe

Nun zieht der Herbst über das Land und es wird zunehmend frischer. Und das in jeder Hinsicht. Die Lübecker Flüchtlingshilfe hat zum 31.12.22 die Kündigung für den Hafenschuppen bekommen und noch ist nicht gewiss, wo wir unterkommen können. Es fehlen freiwillige Helfer:innen, um Kleidung zu sortieren und den Umzug zu wuppen. René selbst sorgt sich um seine Hündin, denn auch wenn er immer dankbar war, bei der Flüchtlingshilfe auf der Rampe schlafen zu können, so ist der Zementboden nun im Herbst/Winter für Lunas Pfoten einfach zu kalt. In seinem Zelt schläft sie nicht, seit sie damals von geldgierigen Monstermenschen in einem viel zu engen Transporter als Schmugglerware nach Estland gebracht wurde. Eine traumatisierte Hündin. Wir haben oft im Team gemeinsam überlegt, wie wir den beiden helfen können, aber letztendlich war es René selbst, der sich und Luna half. Er fragte öffentlich auf Facebook nach, ob jemand eine Wiese hätte, wo er sein Zelt aufschlagen dürfe und tatsächlich fand sich eine fremde Frau, die ihm das bieten konnte. Im Gegenzug solle er sich um den Rasen und die Hecken kümmern, sagte sie und so zog René mit Luna auf eine Wiese, die nur vier Kilometer von unserem Hafenschuppen entfernt ist. Und wieder zeigte sich, was für ein tolles Team wir doch sind: Das Gras auf dem Grundstück war viel zu hoch, da kam man mit einem Rasenmäher nicht mehr durch. Anderes Gerät gab es nicht. Da erzählte ein Helferkollege, dass sein Bruder einen Freischneider habe. Er habe allerdings kein Auto, um diesen zu René zu bringen. Das erledigten Ralf und ich. Wir fuhren mit dem Auto zu dem Helferkollegen, holten mit ihm im Schrebergarten seines Bruders den Freischneider ab und besuchten zu dritt René in seiner neuen Umgebung. Dieser hatte in einem Feuerkorb schon Holz angezündet, an dem man sich wärmen konnte, denn das Stehen und Gehen in dem sehr hohen, feuchten Gras ließ einen die aufsteigende Kälte noch mehr spüren. Es war schön, René zu besuchen. Ralf grub wild wuchernde Brombeerbüsche mit einem Spaten aus der Erde, der Helferkollege ließ den Freischneider über die große Rasenfläche kreisen und René suchte mir, der vom Feuer begeisterten, altes Holz, das ich verfeuern durfte. Sein kleines Igluzelt hatte er gegen ein größeres ausgetauscht, ein Mann, der sein Atelier auf der Wallhalbinsel in der Nähe der Flüchtlingshilfe hat, hat es ihm geschenkt. Als wir nach zwei Stunden wieder los wollten, steckte René mir einen Geldschein in die Tasche, stupste mich mit dem Zeigefinger an die Nase und sagte: „Ich will jetzt nichts hören! Ihr habt selber kaum Geld. Das hier ist für’s Benzin“. Anders als sonst habe ich keine Wiederworte gegeben, schließlich will ich keinen Ärger mit ihm bekommen. 😉

Politik und Psyche

Bei der Lübecker Flüchtlingshilfe packte René überall mit an. An allen drei Öffnungstagen war er mit Luna immer von Anfang bis Feierabend da. Als er für einen wichtigen Hilfstransport in die Ukraine alle Schlafsäcke, aus der Halle zusammen suchte und in Kisten packte, war es mir unangenehm, ihm sagen zu müssen, dass wir die Anzahl der sich im Karton befindenden Schlafsäcke bräuchten. Ich reflektiere mich stets selbst und suche den Fehler erst bei mir. Hätte ich ihm das mit der Anzahl gleich mitgeteilt, hätte er es gewusst. Es war mir peinlich, ihn jetzt noch einmal bitten zu müssen. René aber machte sich nicht so viele Gedanken wie ich. Sofort holte er alle Schlafsäcke wieder aus der Kiste, zählte sie, schrieb die Anzahl auf den Karton und „fertig war der Lack“. Seine unkomplizierte Art wird mir fehlen. Und natürlich auch sein Humor. Als ich (rothaarig) mal eine grünen Rock trug, sagte er, ich würde ihn an einen irischen Kobold erinnern. Was habe ich darüber gelacht. Und als ich ihm sagte, ich käme nicht oben an einen Karton heran, da sagte er im Scherz, er wisse nicht warum ich da nicht ran käme, denn Kobolde könnten doch fliegen?! Ich wünschte mir, die Menschen außerhalb unseres Teams würden diesen tollen Menschen ebenfalls mit Würde behandeln und ihn und seine Person nicht für politische Zwecke missbrauchen. Er hat mir erzählt, dass eine Lübecker Politikerin mit ihm ein „Projekt“ starten wollte, und weil er ähnlich begeisterungsfähig ist wie ich es bin, war er sehr aufgeregt darüber, dass man ihn anhören wolle. Im Endeffekt forderte die Politikerin von ihm, er solle nun alle Obdachloseneinrichtungen in der Stadt aufsuchen und fragen, ob er da mit Hündin Luna übernachten könne. Was eine Farce! Jeder, der sich für obdachlose Menschen in unserer Stadt einsetzt, weiß, dass man dort mit Hund nicht übernachten darf. Und nun soll er in ihrem Auftrag sich überall eine Absage einfangen? Was macht das mit der Psyche eines Menschen, überall abgewiesen und danach nicht wieder aufgefangen zu werden? Entsprechend entsetzt reagierte ich, als René mir davon berichtete. Wie glücklich kann sich eine Stadt Mainz schätzen, mit Herrn Professor Dr. Trabert einen wirklichen Sozialpolitiker in ihrer Mitte zu haben. René hat der Politikerin gesagt, sie könne ja selbst in allen Obdachloseneinrichtungen anrufen und sich sagen lassen, dass man dort mit Hund nicht reinkommt. Chapeau! Wenn so manche Menschen mit politischem Willen sich mal tatsächlich in die Situation von Menschen am Rand der Gesellschaft hineinversetzen würden, würde ihnen ein solcher Fauxpas nicht passieren. Ich kann da gerne als ehemalige Mitarbeiterin für ein Frauenhaus, als Moderatorin für „Chancen für Frauen“, Koordinatorin für die Lübecker Stadtmütter und das Netzwerk für Alleinerziehende „Nah Dran“ Nachhilfe leisten.

Zieglinde hilft auch

Aber weil wir bei der Flüchtlingshilfe ein tolles Team an ehrenamtlich Engagierten sind, halfen wir uns selbst. Es gibt eine Helferkollegin, die gefühlt halb Lübeck kennt und halb Lübeck kennt sie. Als sie sich neulich das Bein und einen Daumen brach, dachte ich, dass wir die Kleiderkammer, in der sie sich mit Herzblut einbringt, schließen müssen. Doch von einem gebrochenen Bein lässt sie sich nicht abhalten. „Dann muss ich halt mehr im Sitzen arbeiten, das geht schon“, sagte sie. Sie war es auch, die die Idee hatte, die Ziege Zieglinde einzuladen, damit diese einen unserer Spendenaufrufe teilt. Die Ziege Zieglinde trabt Tag ein Tag aus durch unsere schöne Stadt und berichtet über Einrichtungen oder einzelne Personen. Und nun wollte sie ein Interview mit René führen. Die wunderbare Sabine mit dem gebrochenen Bein half dabei, entstanden ist ein kurzes Video, welches ich hier verlinkt habe. „Oh mein Gott, hat René wirklich nur dieses kleine Zelt?“ fragte meine Mutter voller Mitgefühl, als sie das Video auf Facebook sah. Viele, viele Menschen sahen den Clip, in dem René sein Leben präsentiert, darüber spricht, dass er gerne eine bezahlte Arbeit hätte und eine Wohnung suche. Ich fand es unglaublich mutig von ihm, so offen aus seinem Leben zu berichten. Daraufhin meldete sich eine Firma, die gerne ein Vorstellungsgespräch mit ihm führen wollte und es wurde ein Gesprächstermin vereinbart. René ist wie mein verstorbener Bruder gelernter Heizungsbauer. Ich konnte es zuerst nicht glauben, dass ausgerechnet eine Heizungsbaufirma sich nun bei ihm meldete. Am Tag des Gespräches war ich nicht vor Ort, und als ich Sabine zufällig am Telefon hatte, fragte ich nach, wie es gelaufen sei. Sie habe René versprochen, nichts zu sagen, erzählte sie mir. Das fand ich sehr loyal von ihr. Geduldig wartete ich ab, bis er es mir selbst erzählte. In meinem Kopf hatte ich mir schon ausgemalt, wie ich ihn trösten könne, doch es kam ganz anders. René erzählte uns, dass die Firma ihn eingestellt habe. Außerdem hätten sie eine Wohnung für ihn. Für seine Hündin Luna würde die Frau des Chefs sorgen, wenn er an der Arbeit wäre. Hunderttausend Glückssterne fluteten mein Herz, als ich von dem positiven Ausgang des Gespräches hörte, und während ich das alles erst einmal verarbeiten musste, fragte René, ob wir ihm beim Umzug helfen würden.

Vergangene Nacht hat es bei uns an der Ostsee geschneit. Normalerweise freue ich mich darüber, aber seit ich weiß, wie viele Obdachlose es in unserer Stadt gibt, sorge ich mich um sie, wenn es kalt ist. Ralf hat am Mittwoch bereits einige Sachen von René in unser Auto gepackt und gestern bei seinen Eltern die Reifen von Sommer auf Winter gewechselt. Einer unserer Helferkollegen hat Luna und René heute morgen in ihre neue Wohnung außerhalb Lübecks gebracht. Gegen Mittag kamen wir dann bei ihnen an. Als René unsere Autotür öffnete, um beim Ausladen zu helfen, sah er eine Laterne, die nicht ihm gehörte. Wunschlicht steht darauf geschrieben. Ein Geschenk von uns an ihn. Ralf hatte noch ein Päckchen Salz und – weil es kein Brot mehr gab – ein Brötchen auf ein Holzbrett gelegt. Brot & Salz zum Einzug, die Gabe symbolisiert den Wunsch nach Gemeinschaft, Wohlstand und Sesshaftigkeit. Staunend betraten wir seine neue Bleibe mit Küche, Bad und Schlaf-/Wohnraum. Luna lag auf dem kuscheligen Badezimmerteppich und schlief. René zeigte uns den großen Garten, in dem wir im Sommer zusammen grillen könnten, Ralf biss in einen Apfel vom Baum und dann kam Renés neue Vermieterin, eine ältere Dame und brachte frisch gebackenen Zwetschgenkuchen vorbei. Ich bin heute für so vieles so dankbar. René hat eine Chance bekommen und sie ergriffen. Er berichtete, dass heute morgen auch schon Sabine, die Ziege Zieglinde und sein neuer Chef bei ihm waren. Am 28.11.22 ist sein erster Arbeitstag in der neuen Firma. „Ich kann jetzt erst mal nicht bei der Flüchtlingshilfe mithelfen“, sagte er und brachte uns zum Lachen. Er hat sich das alles selbst aufgebaut. Wir haben einen neuen Freund gefunden und wünschen ihm von ganzem Herzen alles Gute für seine Zukunft. Ich weiß nicht, wie es euch beim Lesen dieser Zeilen geht, aber mir macht es das Herz ganz wunderbar froh.

Herzlichste eure Steph ❤

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9 Kommentare zu „Sprechstunde auf dem Bürgersteig

  1. Liebe Steph, das ist eine tolle Einrichtung in Eurer Stadt. Ich wünsche allen Obdachlosen ein Zuhause, in dem sie sich wohl fühlen und für René alles Gute. Manche Helfer schickt der Himmel. Ich habe selbst bei Emmaus gearbeitet und weiß um die Schwierigkeiten. Dir alles Liebe und herzliche Grüße, Gisela

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  2. Tolle Geschichte mi tollem Ausgang. Da haben sich Menschen getroffen, die sich verdient haben, Du weißt wie ich das meine.
    Dr. Trabert ist mir natürlich bekannt, da ich ja fast in Mainz wohne.
    Ganz liebe Grüße an Dich, Ralf, René

    Gefällt 1 Person

    1. Herzlichen Dank liebe Annette 😊 Stimmt, du wohnst ja fast in Mainz. Er lehrt auch nicht mehr wie früher in Nürnberg, wo er stets zwischen Nbg und Mainz pendelte. Ralf und René richte ich gerne Grüße aus.

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    1. Herzlichen Dank liebe Monika. Rene hat mir heute ein Video seiner nun eingerichteten Wohnung gezeigt, es ist einfach so schööön zu erleben wie jemand der ohne Obdach war, nun wieder Fuß fasst. am 28.11. ist sein erster Arbeitstag in der Firma Lorenz Meier Heizungsbau. Viele liebe Grüße Steph

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